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Junge Deutsche, die nach Deutschland kommen, wünschen sich eine neue Perspektive auf ihre Identität. Sie soll ihnen genügend Raum lassen, ihr Leben zwischen Kulturen selbständig zu gestalten.

Im Rahmen des Essaywettbewerbs „Wie viel Heimat braucht der Mensch? – Auf der Suche nach einer Identität zwischen Russland und Deutschland“, der 2013 von der Deutschen Gesellschaft e.V. ausgeschrieben wurde, schrieben junge in Russland geborene Deutsche über ihre zwiespältigen Gefühle.

In Ost-, Südost- und Mittelosteuropa leben verschiedene deutschsprachige Minderheiten. Wir möchten junge Erwachsene ansprechen, deren Vorfahren aus dem Banat, Pommern, Ost- und Westpreußen, Böhmen, Mähren und Schlesien stammen. Teilweise leben die Nachkommen inzwischen in Deutschland oder sie sind in die Herkunftsländer zurückgegangen. Die Vertreibungserfahrungen der Großeltern spiegeln sich in den Biographien der jungen Generation wieder. Die schöpferische Form des Essays soll den Teilnehmern die Möglichkeit geben, ihre Wahrnehmung von sich als Brückenbauer zwischen der deutschen und der regionalen Kultur zu erläutern.

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